Bei Gott geht niemand verloren: Das Leben ist größer als ich. Manchmal wünsche ich mir, behütet zu sein. Dass ein guter Hirte für mich da ist und mir gute Wege zeigt, frisches Wasser und saftige Wiesen. Aber will ich wirklich ein Schaf sein? Schaf sein ist kein schmeichelhafter Vergleich für Menschen. Wir wollen selbstbestimmt und lebensklug sein. Schafe dagegen gelten als dumm, sind friedlich, laufen treudoof hinterher. Für Schafe ist das eine gute Verhaltensweise für das Überleben. Sie schützen einander, nehmen die Kleinen in die Mitte, wärmen sich gegenseitig (probiert das mal aus: Kuscheln!). Das tut auch uns gut. Jesus sagt: Schafe kennen die Stimme ihres Hirten und folgen ihm und er führt sie auf gute Weide und zum Leben. Welcher Stimme folge ich in meinem Leben? Wo hat mich das schon hingebracht? Menschen haben ihren eigenen Kopf, das kann gut sein, aber die Welt sieht auch deswegen so aus, wie sie ist. Vielleicht braucht es beides: Dass ich meinen eigenen Kopf habe und mein Leben in die Hand nehme, aber zugleich auch offen bin, guten Rat und gute Vorbilder anzunehmen. Oder in den Bildern der Geschichte gesprochen: Gott sucht mich, bietet mir gute Wege an. In Gottes Nähe gibt es Geborgenheit und Nähe, aber auch das finstere Tal. Es ist kein Zwang. Ich kann meine eigenen Wege gehen. Es ist eine Einladung, neue Wege zu wagen. Andere Wege. Anders wagen. Es gibt die Erfahrung: Menschen können verloren gehen: in Traurigkeit, Angst, Drogen, Wut… Es gibt weiß Gott genug Beispiele dafür. Menschen können sagen: Dem ist nicht mehr zu helfen… Wir kommen an Grenzen unserer Kraft und Liebe Jesus als guter Hirte ist ein Bild, das zeigt: Gott gibt mich niemals auf. Er sucht mich, ruft mich und wenn ich mich finden lasse, dann ist Jubel angesagt. Ein neuer Anfang, frisches Wasser und gute Weide. Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe kennen meine Stimme und sie folgen mir und ich gebe ihnen Leben in Fülle und Sinn, Geborgenheit in guten und schlechten Tagen, Liebe bis ans Ende der Welt. Amen. In diesem Sinne wünsche ich eine gute und gesegnete Frühlingszeit. Ihr Matthias Hasenbrink
Evangelische Matthäusgemeinde  Lauchringen
© 2021 Matthäusgemeinde Lauchringen
Bei Gott geht niemand verloren: Das Leben ist größer als ich. Manchmal wünsche ich mir, behütet zu sein. Dass ein guter Hirte für mich da ist und mir gute Wege zeigt, frisches Wasser und saftige Wiesen. Aber will ich wirklich ein Schaf sein? Schaf sein ist kein schmeichelhafter Vergleich für Menschen. Wir wollen selbstbestimmt und lebensklug sein. Schafe dagegen gelten als dumm, sind friedlich, laufen treudoof hinterher. Für Schafe ist das eine gute Verhaltensweise für das Überleben. Sie schützen einander, nehmen die Kleinen in die Mitte, wärmen sich gegenseitig (probiert das mal aus: Kuscheln!). Das tut auch uns gut. Jesus sagt: Schafe kennen die Stimme ihres Hirten und folgen ihm und er führt sie auf gute Weide und zum Leben. Welcher Stimme folge ich in meinem Leben? Wo hat mich das schon hingebracht? Menschen haben ihren eigenen Kopf, das kann gut sein, aber die Welt sieht auch deswegen so aus, wie sie ist. Vielleicht braucht es beides: Dass ich meinen eigenen Kopf habe und mein Leben in die Hand nehme, aber zugleich auch offen bin, guten Rat und gute Vorbilder anzunehmen. Oder in den Bildern der Geschichte gesprochen: Gott sucht mich, bietet mir gute Wege an. In Gottes Nähe gibt es Geborgenheit und Nähe, aber auch das finstere Tal. Es ist kein Zwang. Ich kann meine eigenen Wege gehen. Es ist eine Einladung, neue Wege zu wagen. Andere Wege. Anders wagen. Es gibt die Erfahrung: Menschen können verloren gehen: in Traurigkeit, Angst, Drogen, Wut… Es gibt weiß Gott genug Beispiele dafür. Menschen können sagen: Dem ist nicht mehr zu helfen… Wir kommen an Grenzen unserer Kraft und Liebe Jesus als guter Hirte ist ein Bild, das zeigt: Gott gibt mich niemals auf. Er sucht mich, ruft mich und wenn ich mich finden lasse, dann ist Jubel angesagt. Ein neuer Anfang, frisches Wasser und gute Weide. Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe kennen meine Stimme und sie folgen mir und ich gebe ihnen Leben in Fülle und Sinn, Geborgenheit in guten und schlechten Tagen, Liebe bis ans Ende der Welt. Amen. In diesem Sinne wünsche ich eine gute und gesegnete Frühlingszeit. Ihr Matthias Hasenbrink