Evangelische Matthäusgemeinde Lauchringen © 2020 Matthäusgemeinde Lauchringen
Willkommen
Die Kirchengemeinde Lauchringen ist eine recht junge Gemeinde. Rund 1600 evangelische Christinnen und Christen gehören zu uns, das ist etwa jede/r fünfte Lauchringer Bürger/in. Unsere evangelische Kirche steht in „Unterlauchringen", in der Martin-Luther-Straße. 1959 wurde sie von Oberkirchenrat Dr. Heidland aus Karlsruhe eingeweiht. Die Orgel kam erst 1966 dazu. Unter der Kirche finden Sie die Gemeinderäume. In diesen Räumen gibt es verschiedene Veranstaltungen und Angebote der Kirchengemeinde. Gerne laden wir Sie hierher ein: Schauen Sie doch einfach mal vorbei und lernen Sie die Menschen hier kennen. Wir freuen uns auf alle Menschen, die Interesse an unserem Gemeindeleben haben. . Wir sind offen und dankbar für alle neuen Impulse und Anregungen. Unsere Gemeinde hat viele Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Vielleicht finden auch Sie darin Platz – wir sind offen für neue Begegnungen und möchten gerne Raum bieten dafür. Kirche ist nie ein Selbstzweck, sondern: Kirche lebt mit und für andere
Jahreslosung 2020
"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Markus 9,24
W o c h e n s p r u c h : Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.                       Psalm 66,20 Sonntag, 17. Mai 20 09.00 Uhr Gottesdienst in der Matthäuskirche unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften (Pfr. M. Hasenbrink) Montag, 18.05.20  - Mittwoch, 20.05.20 10.00 -12.00 Uhr Matthäuskirche ist geöffnet Donnerstag, 21.05.20  Christi Himmelfahrt   10.30 Uhr Gottesdienst „Im Grünen“ an der Sängerhütte am Vitibuck gemeinsam mit der Kirchengemeinde Tiengen unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften  (Pfr. M. Hasenbrink und Pfrin. S. Illgner) Bitte bringen Sie Ihre eigene Sitzgelegenheit mit. Freitag, 22.05.20 Das Pfarrbüro ist heute geschlossen. Sonntag, 24. 05.20 09.00 Uhr Gottesdienst in der Matthäuskirche unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften (Pfr. M. Hasenbrink) Im Folgenden haben wir einige Ideen für Sie gesammelt, die auch von zu Hause umsetzbar sind:       Fernsehgottesdienste jeden Sonntag um 9:30 Uhr auf ZDF oder ARD     Evangeliumsrundfunk (ERF): www.erf.de     Bibel TV     www.ekiba.de/https://www.ekiba.de/kirchebegleitet     Für die Kleinen unserer Gemeinde: http://www.kirchemitkindern-digital.de/                            https://www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell/       Bibelpodcast: http://www.bibletunes.de/ (Andachten zum anhören)     Gottesdiesnt aus Karlsruhe     https://www.youtube.com/watch?v=k09TxGlvyTg&feature=youtu.be Beerdigungen dürfen bis auf Weiteres nur im kleinen Kreis stattfinden. Bei Taufen und Hochzeiten überlegen Sie bitte, ob sich die Termine verschieben lassen. Das Pfarrbüro ist Montag bis Freitag von 10 – 12 Uhr besetzt. Wenn Sie mit jemandem reden möchten, können Sie uns ger- ne anrufen: 07741 5550. Falls wir nicht erreichbar sind, kön-nen Sie uns gerne eine Nachricht hinterlassen, wir rufen dann zeitnah zurück. Außerdem werden Menschen aus unserer Gemeinde nach Wunsch telefonisch mit Ihnen in Kontakt treten. Soziale Unterstützung: Einkaufshilfe Für Gemeindeglieder, die darauf angewiesen sind, dass je-mand für sie einkauft – ältere oder kranke Menschen oder Personen, die sich in Quarantäne befinden -, bieten FAZ und Junge Union Hilfe an. Das FAZ erreichen Sie montags bis freitags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr unter der Nummer 07741 – 9679923. Die Junge Union erreichen Sie täglich unter 0177 – 7121525. Wer gerne helfen möchte, kann sich gerne dort oder bei uns melden. Konfi-Unterricht und Konfirmationen Der Konfirmandenunterricht wird wie die Schule entsprechend ausgesetzt. Die Konfirmationen werden mit großer Wahr- scheinlichkeit nicht zum angegebenen Termin im Mai stattfin-den können, sondern den 27. September verschoben. Was ist eine Krise? Das Wort Krise hören und lesen wir zur Zeit jeden Tag, ausführlich und illustriert. Die aktuelle Krise überschattet und überstrahlt (beinahe) alle anderen Themen. Alles bisher Gewohnte erscheint unter diesem Blickwinkel in einem neuen Licht. Verunsicherung macht sich breit, denn niemand weiß, was uns noch erwartet. Wie wir am Besten weiter damit umgehen. Wann – und ob – es jemals wieder „normal“ weitergehen wird. Ich denke, dass wir auch nach der Coronakrise anders leben, fühlen und denken werden als vorher. Diese Krise ist ein Einschnitt, der unser Leben nachhaltig prägen wird. Ist das jetzt gut oder schlecht? Darauf gibt es keine eindeutige und befriedigende Antwort. Wir können nur sagen: „Es kommt darauf an.“ Und das liegt in der Natur nicht nur jeder Krise, sondern des Lebens insgesamt. Leben gibt es nur in der Offenheit zwischen Chance und Gefahr. Leben ist ein Wagnis, ein Unternehmen mit offenem Ausgang. Und es gehört Mut dazu, dieses Leben zu wagen, sich zu öffnen, zu leben. Je mehr Sicherheit ich erstrebe, desto enger werden meine Spielräume. Das sehen wir ja deutlich an den zur Zeit nötigen Maßnahmen.  Es braucht – bewusst oder unbewusst – eine Entscheidung: Wie will ich mein Leben leben? Was soll darin wichtig sein? Woran möchte ich mich halten? Wohin soll die Lebensreise gehen? Diese und noch mehr Fragen strecken sich nach einer Antwort aus. Nach der Antwort, die ich in und mit meinem Leben gebe. Im normalen Alltag ist mir das nicht unbedingt bewusst. Aber in einer Krisensituation treten sie ins Rampenlicht. Was ist nun eine Krise? Wikipedia belehrt uns: Die Krise bezeichnet im Allgemeinen einen Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktionsstörung über einen gewissen Zeitraum vorausging und die eher kürzer als länger andauert.[1]  Die mit dem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation bietet in der Regel sowohl die Chance zur Lösung der Konflikte als auch die Möglichkeit zu deren Verschärfung.[2] Dass es sich hierbei um einen Wendepunkt handelt, kann jedoch oft erst konstatiert werden, nachdem die Krise abgewendet oder beendet wurde.[3] Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft negativen Verlauf, so spricht man von einer Katastrophe (wörtlich in etwa „Niedergang“). Dabei bedeutet das Wort Krise von seinem griechischen Ursprung her „Entscheidung“. Etwas wird geschieden, getrennt. Möglichkeiten enden oder werden ausgeschlossen. Aber nur so werden andere Möglichkeiten eröffnet. Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann entscheide ich mich für UND gegen. Wenn sich jemand für einen Lebenspartner entscheidet, dann gehen ihm oder ihr viele andere „durch die Lappen“. Dennoch ist es richtig sich zu entscheiden. Denn wenn ich mich nicht entscheide, dann geschehen Dinge ohne mein Zutun und entscheiden für mich. In diesem Sinne kann sich jeder und jede von uns entscheiden, was diese Zeit bedeutet. Wie es mich beeinflusst. Was ich daraus lerne und was mir – vielleicht ganz neu – wichtig wird. In diesem Sinne wird es eine echte Chance. Ich kann Manches hinter mir lassen, das mich belastet und einengt. Und kann mich aufmachen, Neues zu entdecken oder bisher scheinbar Selbstverständliches neu zu entdecken, wie zum Beispiel mit Freunden zusammen zu sein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Mut, Gelassenheit, Trost und Neugier für Entdeckungen und Entscheidungen. Ihr Matthias Hasenbrink, Pfarrer  
Evangelische Matthäusgemeinde  Lauchringen
©  2020 Matthäusgemeinde Lauchringen  
Willkommen
Jahreslosung 2020 "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Markus 9,24
W o c h e n s p r u c h : Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.                      Psalm 66,20 Sonntag, 17. Mai 20 09.00 Uhr Gottesdienst in der Matthäuskirche unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften (Pfr. M. Hasenbrink) Montag, 18.05.20  - Mittwoch, 20.05.20 10.00 -12.00 Uhr Matthäuskirche ist geöffnet Donnerstag, 21.05.20  Christi Himmelfahrt   10.30 Uhr Gottesdienst „Im Grünen“ an der Sängerhütte am Vitibuck gemeinsam mit der Kirchengemeinde Tiengen unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften (Pfr. M. Hasenbrink und Pfrin. S. Illgner) Bitte bringen Sie Ihre eigene Sitzgelegenheit mit. Freitag, 22.05.20 Das Pfarrbüro ist heute geschlossen. Sonntag, 24. 05.20 09.00 Uhr Gottesdienst in der Matthäuskirche unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften (Pfr. M. Hasenbrink) Im Folgenden haben wir einige Ideen für Sie gesammelt, die auch von zu Hause umsetzbar sind:   Fernsehgottesdienste jeden Sonntag um 9:30 Uhr auf ZDF oder ARD Evangeliumsrundfunk (ERF): www.erf.de Bibel TV www.ekiba.de/https://www.ekiba.de/kirchebegleitet Für die Kleinen unserer Gemeinde: http://www.kirchemitkindern-digital.de/ https://www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell Bibelpodcast: http://www.bibletunes.de/ (Andachten zum anhören) Gottesdiesnt aus Karlsruhe     https://www.youtube.com/watch?v=k09TxGlvyTg&feature=yo utu.be Beerdigungen dürfen bis auf Weiteres nur im kleinen Kreis stattfinden. Bei Taufen und Hochzeiten überlegen Sie bitte, ob sich die Termine verschieben lassen. Das Pfarrbüro ist Montag bis Freitag von 10 – 12 Uhr besetzt. Wenn Sie mit jemandem reden möchten, können Sie uns ger- ne anrufen: 07741 5550. Falls wir nicht erreichbar sind, kön- nen Sie uns gerne eine Nachricht hinterlassen, wir rufen dann zeitnah zurück. Außerdem werden Menschen aus unserer Gemeinde nach Wunsch telefonisch mit Ihnen in Kontakt treten. Soziale Unterstützung: Einkaufshilfe Für Gemeindeglieder, die darauf angewiesen sind, dass je- mand für sie einkauft – ältere oder kranke Menschen oder Personen, die sich in Quarantäne befinden -, bieten FAZ und Junge Union Hilfe an. Das FAZ erreichen Sie montags bis freitags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr unter der Nummer 07741 – 9679923. Die Junge Union erreichen Sie täglich unter 0177 – 7121525. Wer gerne helfen möchte, kann sich gerne dort oder bei uns melden. Konfi-Unterricht und Konfirmationen Der Konfirmandenunterricht wird wie die Schule entsprechend ausgesetzt. Die Konfirmationen werden mit großer Wahr- scheinlichkeit nicht zum angegebenen Termin im Mai stattfin- den können, sondern den 27. September verschoben. Was ist eine Krise? Das Wort Krise hören und lesen wir zur Zeit jeden Tag, ausführlich und illustriert. Die aktuelle Krise überschattet und überstrahlt (beinahe) alle anderen Themen. Alles bisher Gewohnte erscheint unter diesem Blickwinkel in einem neuen Licht. Verunsicherung macht sich breit, denn niemand weiß, was uns noch erwartet. Wie wir am Besten weiter damit umgehen. Wann – und ob – es jemals wieder „normal“ weitergehen wird. Ich denke, dass wir auch nach der Coronakrise anders leben, fühlen und denken werden als vorher. Diese Krise ist ein Einschnitt, der unser Leben nachhaltig prägen wird. Ist das jetzt gut oder schlecht? Darauf gibt es keine eindeutige und befriedigende Antwort. Wir können nur sagen: „Es kommt darauf an.“ Und das liegt in der Natur nicht nur jeder Krise, sondern des Lebens insgesamt. Leben gibt es nur in der Offenheit zwischen Chance und Gefahr. Leben ist ein Wagnis, ein Unternehmen mit offenem Ausgang. Und es gehört Mut dazu, dieses Leben zu wagen, sich zu öffnen, zu leben. Je mehr Sicherheit ich erstrebe, desto enger werden meine Spielräume. Das sehen wir ja deutlich an den zur Zeit nötigen Maßnahmen.  Es braucht – bewusst oder unbewusst – eine Entscheidung: Wie will ich mein Leben leben? Was soll darin wichtig sein? Woran möchte ich mich halten? Wohin soll die Lebensreise gehen? Diese und noch mehr Fragen strecken sich nach einer Antwort aus. Nach der Antwort, die ich in und mit meinem Leben gebe. Im normalen Alltag ist mir das nicht unbedingt bewusst. Aber in einer Krisensituation treten sie ins Rampenlicht. Was ist nun eine Krise? Wikipedia belehrt uns: Die Krise bezeichnet im Allgemeinen einen Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktionsstörung über einen gewissen Zeitraum vorausging und die eher kürzer als länger andauert.[1]  Die mit dem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation bietet in der Regel sowohl die Chance zur Lösung der Konflikte als auch die Möglichkeit zu deren Verschärfung.[2] Dass es sich hierbei um einen Wendepunkt handelt, kann jedoch oft erst konstatiert werden, nachdem die Krise abgewendet oder beendet wurde.[3] Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft negativen Verlauf, so spricht man von einer Katastrophe  (wörtlich in etwa „Niedergang“). Dabei bedeutet das Wort Krise von seinem griechischen Ursprung her „Entscheidung“. Etwas wird geschieden, getrennt. Möglichkeiten enden oder werden ausgeschlossen. Aber nur so werden andere Möglichkeiten eröffnet. Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann entscheide ich mich für UND gegen. Wenn sich jemand für einen Lebenspartner entscheidet, dann gehen ihm oder ihr viele andere „durch die Lappen“. Dennoch ist es richtig sich zu entscheiden. Denn wenn ich mich nicht entscheide, dann geschehen Dinge ohne mein Zutun und entscheiden für mich. In diesem Sinne kann sich jeder und jede von uns entscheiden, was diese Zeit bedeutet. Wie es mich beeinflusst. Was ich daraus lerne und was mir – vielleicht ganz neu – wichtig wird. In diesem Sinne wird es eine echte Chance. Ich kann Manches hinter mir lassen, das mich belastet und einengt. Und kann mich aufmachen, Neues zu entdecken oder bisher scheinbar Selbstverständliches neu zu entdecken, wie zum Beispiel mit Freunden zusammen zu sein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Mut, Gelassenheit, Trost und Neugier für Entdeckungen und Entscheidungen. Ihr Matthias Hasenbrink, Pfarrer